Wieso ein Babyschlafsack notwendig ist?
Für die ersten 0-18 Monate empfehlen Experten das Baby in einen Babyschlafsack statt unter eine Decke zu legen. So sind die Kleinen immer gut eingepackt und können nicht unter das Bettzeug rutschen.
Gerade für unruhige Neugeborene ist ein Babyschlafsack in der Babyerstausstattung sehr zu empfehlen. Er ist eher eng und fest geschnitten und umschliesst das Baby wie ein schützender Kokon. So wird die warme und begrenzte Umgebung im Mutterleib imitiert, was auf die meisten Babys sehr beruhigend wirkt. Sanft umhüllt in einem Babyschlafsack, lassen sich auch sehr nähebedürftige und anhängliche Säuglinge für einen Moment ablegen, sodass die Eltern eine kleine Verschnaufpause haben.
Praktisch sind Babyschlafsäcke, die sich unten öffnen lassen. Das erleichtert das nächtliche Wickeln.
Damit das Baby nicht überhitzt, ist atmungsaktives Material wichtig. Der Schlafsack muss Platz zum Strampeln bieten, darf aber auch nicht zu lang sein (ca. Babylänge + 10 bis 15 cm).

Welche Schlafsack-Grössen haben Neugeborene und Babys?
| Alter | Babyschlafsack-Grösse |
|---|---|
| ab Geburt bis 4 kg | 56 cm |
| ab ca. 2 bis ca. 6 Monate | 65 cm |
| ab ca. 6 bis ca. 12 Monate | 75 cm |
| ab ca. 12 bis ca. 24 Monate | 100 cm |

Welche Babyschlafsack Materialien für welche Jahreszeit empfohlen?
Die Wärmeeinteilung für Textilien erfolgt in TOG. Bei Babyschlafsäcken werden üblicherweise 4 Werte unterschieden. Sommerschlafsäcke mit 0,5 Tog sind für den Hochsommer und Raumtemperaturen ab 20 Grad ideal. Sie bestehen meist aus leichten Baumwollstoffen oder Musselin und sind meist nicht gefüttert.
Ein Ganzjahresschlafsack hat meist 2,5 Tog und ist perfekt, wenn die Raumtemperatur zwischen 16 und 20 Grad liegt. Je nach Modell bestehen diese Babyschlafsäcke aus ganz unterschiedlichen Materialien. Besonders beliebt sind auch hier Baumwollgewebe, aber auch Kunstfaser ,Wolle und Bambusfassern können zum Einsatz kommen.
Ein Winterschlafsack ist für niedrige Temperaturen ab etwa 16°C gedacht. Um das Baby gut zu wärmen, kommen mollige Produkte wie Wolle oder Kunstgewebe zum Einsatz. Neben wärmenden Außenstoffen sind Winterschlafsäcke auch gefüttert, etwa mit Daunen, Federn oder Kunstfasern.
